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Süßen mit Datteln

Datteln sind super lecker und eine gesunde, naturbelassene Alternative zu industriellen Süßungsmitteln. Kleingeschnitten, püriert, als Mus oder Sirup eignen sie sich prima zum Süßen von Lebensmitteln aller Art. Du kannst sie zum Backen und Kochen verwenden, aber auch zum Süßen von Speisen und Getränken wie z. B. Müsli und Smoothies. Hier gibt es mein Rezept für Bliss Balls (Energiebällchen).

Bliss Balls Energy Balls aus Datteln mit Kokosraspeln, Pistazienkernen, Kakaopulver ummantelt. Auf einem schwarzen Brett auf Blumenuntergrund.

Datteln sind gesund: Mit knapp 300 kcal. pro 100 g sind sie kein kalorienarmes Lebensmittel, aber ihr Zuckeranteil besteht zu gleichen Teilen aus Glucose und Fructose, wodurch der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt wie beim Verzehr von Haushaltszucker. Außerdem enthalten die süßen Früchte viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium und B-Vitamine. Sie sind reich an Ballaststoffen, was die Verdauung fördert und hilft, den Cholesterinspiegel niedrig zu halten.

frische Datteln und getrocknete Datteln auf Marktstand
links: frische Datteln rechts: getrocknete Datteln

Dattelmus selber machen ist ganz einfach: Du lässt einfach die getrockneten Früchte in warmem Wasser im Verhältnis 1:1 über Nacht einweichen. Dabei nehmen die Datteln fast das gesamte Wasser auf. Am nächsten Tag pürierst du sie samt Einweichwasser mit dem Pürierstab so lange, bis eine weiche, homogene Paste entstanden ist. Für Dattelsirup nimmst du einfach mehr Flüssigkeit. Übrigens schmecken Mus und Sirup auch lecker, wenn du einen Teil des Wassers durch Orangensaft ersetzt.

Datteln in Wasser in Glasschale auf türkisem Untergrund
Datteln in Wasser
eingeweichte Datteln in Wasser in Glasschale auf türkisem Untergrund
Datteln nach 6 Stunden
Dattelmus in Glasschale mit Löffel auf türkisem Untergrund
Dattelmus

Dattelmus aufbewahren: Das Dattelmus hält sich in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank etwa 5 Tage. Du kannst es aber auch einfrieren, dann am besten gleich in kleinen Portionen. So hast du immer die richtige Menge an „Süßstoff“ parat.

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